Analytik der Jägerin

Gelebte Notwendigkeit

Ich bin Fiona. Mein Wissen stammt nicht nur aus Gesetzen, sondern aus der Praxis – als Überlebende und als Jägerin. Prävention an Schulen ist keine Option, sondern eine Pflicht. Hier finden Sie das Werkzeug für Ihren Schutzraum.

Meine Mission ist herzgesteuert.

Ich biete meine Vorträge und Workshops kostenlos an. Mir geht es nicht um Kommerz, sondern um den Schutz der Kinder.

"Ich jage Täter, damit Kinder Kinder bleiben dürfen."

Rechtlicher Rahmen
(§ 8a SGB VIII)

Die Unsicherheit ist oft groß: Was darf ich? Was muss ich? Das Bundeskinderschutzgesetz (§ 4 BKiSchG) und das SGB VIII geben klare Leitplanken.

Ihr Handlungsauftrag

Wenn Sie "gewichtige Anhaltspunkte" für eine Gefährdung wahrnehmen:

  1. Beobachten & Dokumentieren: Schreiben Sie ein Gedächtnisprotokoll. Sofort. Details verblassen schnell.
  2. Nicht allein handeln: Informieren Sie die Leitung. Die Verantwortung liegt bei der Institution.
  3. Jugendamt: Eine Meldung erfolgt nach interner Risikoabschätzung.

⚠️ Die eigentliche Gefahr ist das Nicht-Handeln.

Psychologische Erste Hilfe

👂

1. Zuhören

Unterbrechen Sie nicht. Bewerten Sie nicht. Das Kind hat gerade den schwersten Schritt getan: Es hat sich geöffnet.

🛡️

2. Sicherheit geben

Der wichtigste Satz: "Du bist hier sicher. Ich glaube dir. Du bist nicht schuld." Nehmen Sie die Last von den Schultern.

🤝

3. Transparenz

Versprechen Sie keine Geheimhaltung ("Ich sag es keinem"). Sagen Sie ehrlich: "Ich muss mir Hilfe holen, damit wir dir helfen können."

Prävention im Alltag

💃 Methode: Der Stopp-Tanz

Spielen Sie Musik. Die Kinder tanzen. Wenn Sie "Stopp!" rufen, müssen alle sofort erstarren.

Das Lernziel: Ein spielerisches Training für das wichtigste Wort. Kinder lernen körperlich: Wenn einer "Stopp" sagt, hört der andere SOFORT auf. Das gilt auf dem Schulhof UND im Chat.

👨‍👩‍👧‍👦 Eltern als Partner

Die wirksamste Prävention findet zu Hause statt. Sehen Sie Eltern nicht als Gegner, sondern als Verbündete.

Tipp für Elternabende: Keine warnenden Frontalvorträge, die Angst machen. Geben Sie "Gesprächsstarter" mit nach Hause. Zeigen Sie Privatsphäre-Einstellungen live am Beamer.

📉 Schulabsentismus

Wenn Schüler plötzlich fehlen, stecken oft digitale Gründe dahinter. Erkennen Sie die Zusammenhänge.

Mehr erfahren

Prävention muss alle erreichen.

Klassische Präventionsmaterialien setzen oft ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen voraus. Ironie erkennen, Double-Binds durchschauen, manipulative Rhetorik filtern – für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf (Lernen, geistige oder sozial-emotionale Entwicklung) sind das im digitalen Raum oft unüberwindbare Hürden.

Inklusive Ansätze im Unterricht

  • Klare Sprache: Vermeidung von Metaphern. "Wenn dir jemand Geld für Bilder bietet, sagst du Nein." statt "Sei vorsichtig bei Lockangeboten."
  • Regeln & Routinen: Eindeutige Handlungsketten einüben (z.B. Stop-Meldung an Bezugsperson).
  • Emotionaler Support: Das hohe Bedürfnis nach Anerkennung (das Täter ausnutzen) in der realen Welt auffangen.
Buch: "Alle behindert, oder was?" ansehen

Der Täter-Fokus

Cybergroomer suchen gezielt in inklusiven Foren oder erkennen kognitive Schwächen im Chat schnell, um diese skrupellos für sich zu nutzen.

Konzept: Projekttag "Digital Heroes"

Ein fertiger Ablaufplan für einen Vormittag (4 Schulstunden) in den Klassen 5-7.

Stunde 1: Realitätscheck Wer zockt was? Wo sind wir unterwegs? (Ohne Wertung)
Stunde 2: Das Bauchgefühl Wir bewerten Chat-Beispiele. Wie fühlt sich das an?
Stunde 3: Die Täter-Tricks Love Bombing, Geschenke & Erpressung verstehen.
Stunde 4: Der Held in mir Hilfsangebote kennenlernen & "Vertrag mit mir selbst".

Interesse geweckt?

Ich biete Vorträge, Projekttage und AGs für die Klassen 1-10 an. Gerne erstelle ich ein individuelles Konzept für Ihre Schule.

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4h Kompakt-Workshop
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