Das gläserne Netz

Ein pädagogischer Kurzfilm über Cybergrooming

Material für den Unterricht

Dieser Film wurde konzipiert, um das Thema Cybergrooming sicher und abstrakt im Unterricht ab der 7. Jahrgangsstufe zu behandeln. Begleitend zum Film steht Lehrkräften und Schulsozialarbeitern eine didaktische Handreichung zur Verfügung. Diese enthält Leitfragen, einen Stundenentwurf sowie wichtige Sicherheitshinweise für die Durchführung im Unterricht.

📥 Handreichung herunterladen (PDF)

Die Realität hinter dem Bildschirm

Grooming beginnt nicht mit Zwang. Es beginnt mit Aufmerksamkeit, Lob und dem Gefühl, endlich verstanden zu werden. Täter bauen ein unsichtbares, gläsernes Netz auf. Sie isolieren Kinder und Jugendliche von ihren Freunden und ihrer Familie, bis die Betroffenen glauben, sie haben nur noch diese eine Person.

Wichtiger Hinweis: Die Handlung dieses Kurzfilms, die Mechanismen und Dialoge sind keine Fiktion. Sie basieren auf realen, wahren Chatverläufen und dokumentieren den echten, schleichenden Prozess der Manipulation im Netz.

📚 Der Begleitroman zum Film

Das gläserne Netz – Der Hintergrundroman

Dieser Aufklärungsfilm und der dazugehörige Roman resultieren direkt aus der forensischen Auswertung von hunderten realen Chatverläufen. Das Buch zeichnet das empirisch untermauerte Profil des „durchschnittlichen Cybergroomers“ und zeigt detailliert, wie psychologische Abhängigkeit im Netz Schritt für Schritt aufgebaut wird.

Die ideale Begleitlektüre für Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Eltern und Jugendliche ab Klasse 7, um die Mechanismen hinter dem Bildschirm lückenlos zu verstehen.

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Woran erkennt man Cybergrooming?

Täter wollen, dass Betroffene sich schämen und schweigen. Wichtige Warnsignale sind:

Erinnere dich immer daran: Wenn dir jemand ein ungutes Bauchgefühl gibt – du trägst niemals die Schuld!

Du bist nicht allein – Hol dir Hilfe!

Dieses Netz zerreißt in genau dem Moment, in dem du das Schweigen brichst. Vertraue dich jemandem an. Hier findest du anonyme, kostenlose und sichere Wege aus der Falle:

In akuten Gefahrensituationen oder Notfällen wähle immer die Nummer der Polizei unter 110.